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Was sind Cannabinoide?
Februar 23 -2018
Editor

Was sind Cannabinoide – Die Top 8 und ihre medizinische Wirkung

Was sind Cannabinoide? Diese Frage wird uns sehr häufig gestellt. In diesem Artikel versuchen wir Dir so einfach wie nur möglich all Deine Fragen zu den wichtisten Cannabinoiden zu beantworten.

Cannabinoide – Definition mit einfacher Erklärung

Cannabinoide werden in der Cannabispflanze gefunden. Deren Erforschung steckt leider noch in den Kinderschuhen. Die weltweite Verteufelung der Hanfpflanze hat Wissenschaftler lange Zeit davon abgehalten, Cannabis, Cannabinoide, und deren medizinische Nutzen zu erforschen.

In den letzten Jahren wurde klar, Cannabis enthält über 480 Wirkstoffe. 80 wichtige Wirkstoffe werden ausschliesslich in der Hanfpflanze gefunden. Diese Menge an einzigartigen Wirkstoffen ergeben hunderte neuer Variablen. Denn die Kombination verschiedener Cannabinoide haben unterschliedlichen Einfluss auf den menschlichen Körper. Entsprechend gibt es immer neue wissenschaftliche Studien über Cannabinoide.

Liste der 8 wichtigsten Cannabinoide

Cannabinoide interagieren mit den Cannabinoiden Rezeptoren in unserem Körper. Sie wirken ganz unterschiedlich in unserem Nervensystem und unserem Gehirn. Der Einfachheit halber haben wir euch eine Liste der 8 wichtigsten Cannabinoide der Hanfpflanze zusammengestellt.

THC – (–)-Δ9-trans-Tetrahydrocannabinol

THC Tetrahydrocannabinol
THC ist wohl das bekannteste Cannabinoid. In der Fachwelt spricht man von Delta-9-Tetrahydrocannibinol. Dieses Cannabinoid ist für die psychoaktive Wirkung in Marihuana verantwortlich. Sogenannte Kiffer rauchen THC-reiche Marihuana-Blüten um „high“ zu werden. THC-Werte über 1% in Cannabis stimuliert Teile unseres Gehirns. Es setzt Dopamin frei und verursacht ein Gefühl der Euphorie und des Wohlbefindens.

THC steht in enger Verbindung mit den Cannabinoiden CBG und CBD. CBG ist die Mutter von THC und CBD. Während des Wachstums der Hanfpflanze wird CBG in THC und CBD umgewandelt. Grundsätzlich kann man zudem sagen: Je höher der THC-Wert, desto höher der CBD-Wert, um umgekehrt. Die meisten Hanfsorten weisen ein 1:1 Verhältnis auf.

Lange Zeit wurde davon ausgegangen, dass THC und der Kosum von Cannabis schädlich ist und sogar süchtig machen kann. Dies wurde kürzlich von der WHO (Weltgesundheitsorganisation) widerrufen. Trotz seiner wissenschaftlich bewiesener medizinischer Wirksamkeit, bleibt THC in vielen Ländern dieser Welt verboten. Delta-9-Tetrahydrocannibinol hat eine starke analgetische Wirkung. Daher lindert THC Schmerzen und Entzündungen. Krebs– und Multiple Sklerose Patienten schwören auf die lindernde Wirkung des THC’s. Cannabisprodukte mit weniger als 1% wirken bewiesenermassen nicht psycho-aktiv. Daher sind entsprechende Hanfprodukte in der Schweiz legal erhältlich.

Kürzlich veröffentlichte Studie über THC: Medical Marijuana: Clearing Away the Smoke

CBD – Cannabidiol

CBD Cannabidiol
CBD (Cannabidiol) wurde in den letzten Jahren immer bekannter. Heute gilt Cannabidiol als wichtigste Substanz der Hanfpflanze. Ausserordentliche Wirkungen wurden in medizinischen Studien über Cannabinoide belegt. CBD ist absolut nicht-psychoaktiv. Entsprechend macht es nicht „high“. Es wird sogar davon ausgegangen, dass Cannabidiol die Wirkungen von THC reduziert oder wenigstens reguliert.

Die medizinische Wirkung von CBD wurde in hunderten von Studien belegt. Die Liste medizinischer Eigenschaften wird mit jeder neuen Studie länger und länger. Zu den wichtigsten Wirkungen von CBD gehört die Linderung chronischer Schmerzen. Zudem wirkt es entzündungshemmend, reduziert Migräne und Arthritis. Auch Krämpfe, Epilepsie und Schizophrenie können gelindert werden. CBD hat ähnlich wie THC gezeigt, dass das Wachstum von Tumoren (Krebszellen) gestoppt oder sogar zurückgehen können. Forscher und Mediziner finden fast täglich neue Nutzen.

Neuste CBD Studie: The nonpsychoactive cannabis constituent cannabidiol is an oral anti-arthritic therapeutic in murine collagen-induced arthritis

CBG – Cannabigerol

CBG Cannabigerol
Über CBG (Cannabigerol) ist leider erst wenig bekannt. Jüngste Forschungsergenisse haben gezeigt, dass CBG die Mutter von THC und CBD ist. Aus der Stammzelle CBG, wird während der Wachstumsphase der Hanfpflanze ein Zwei-Zeller. CBG ist demnach die Vorlage. Vorallem während der Blütephase wird CBG in THC und CBD umgewandelt. Ergo, entstehen die Cannabinoide THC und CBD aus Cannabigerol.

Erste Studien haben gezeigt, dass CBG ähnliche Eigenschaften und Wirkungen wie CBD hat. Cannabigerol aber noch stärken wirkt als Cannabidiol. Sozusagen konzentrierter. Man kann heute davon ausgehen, dass CBG für medizinische Anwendungen zukünftig noch wichtiger wird als CBD.

Die Züchtung von CBG-reichen Hanfsorten ist im Gange. Die CBG-Herstellung zeigt sich jedoch als enorm schwierig. Schliesslich ist Cannabis ein Naturprodukt. Die Natur lässt sich nur schwer beeinflussen. CBG-Werte können sehr hoch ausfallen, wenn Hanfpflanzen nicht in die volle Blüte gebracht werden. Bei Mountain Grades gibt es daher bislang nur CBG Hanföl im Angebot. Qualitativ hochwertige CBG Hanfblüten werden bald folgen.

CBG wissenschaftlicher Artikel: Interaction between non-psychotropic cannabinoids in marihuana

CBN – Cannabinol

CBN Cannabinol
CBN (Cannabinol) ist ein Analgetikum. Es entsteht während dem THC durch Oxidation abgebaut wird. Ähnlich wie THC, ist CBN leicht psychoaktiv. Cannabinol ist in Hanfpflanzen nur in geringen Mengen zu finden. Während des Trocknungsprozesses wird CBN in der Cannabispflanze stark reduziert.

Im Gegensatz zu THC wirkt CBN stark ermüdend. Doch auch das Cannabinoid CBN hat medizinische Wirkungen. Es mindert Angstzustände und reduziert Druck im innern der Augen.

Neuigkeiten über CBN: Sedimentary cannabinol tracks the history of hemp retting

CBC – Cannabichromen

CBC Cannabichromene
CBC (Cannabichromen) ist wissenschaftlich noch wenig erforscht. Erste Studien bescheinigen, dass CBC schmerzlindernd und entzündungshemmend wirkt. Wissenschaftler haben zudem ermittelt, dass CBC eine potentiell grosse Rolle bei der Erneuerung von Zellen im Gehirn aufzeigt.

Lies den Artikel: Intestinal Stem Cells – Regulation of Gastrointestinal Mucosal Growth

THCa – Tetrahydrocannabinolsäure

THCA Tetrahydrocannabinolic acid
THCA (Tetrahydrocannabinolsäure) ist eine Säure (Acid). Ergo die Säure von THC. THCa ist der Rohzustand von THC. Werden frische Cannabispflanzen getrocknet oder erhitzt, wird THCa in THC umgewandelt. THCa hat kaum aktiven und ist daher für die Medizin unwichtig.

CBDa – Cannabidiolic Säure

CBDA Cannabidiolic Acid
Ähnlich wie THCA, ist CBDA die Säure Form von CBD. Es wird derzeit angenommen, daß es eine antiemetische Wirkung hat (gegen Übelkeit wirkt), sowie daß es dazu beiträgt, Brustkrebs zu bekämpfen. Jedoch ist noch mehr Forschung über seine medizinischen Nutzen von Nöten.

THCv – Tetrahydrocannabivarin

THCV Tetrahydrocannabivarin
THCv (Tetrahydrocannabivarin) lindert als Cannabinoid die Intensität von THC. Stark THCv haltige Produkte reduzieren den Appetit. Zudem zeigen aktuelle Studien, dass mit THCv auch metabolische Störungen behandelt werden können.

Cannabinoide – Wirkung in der Schmerztherapie

Cannabinoide aktivieren sogenannte Cannabinoide-Rezeptoren in unserem Körper. Daher werden einzelne Cannabinoide oder Kombinationen von Cannabinoiden für verschiedene Therapien eingesetzt. Die Wirkung von Cannabinoiden in der Schmerztherapie sind überzeugend. Sei es zur Schmerzlinderung, Krämpfen oder eptileptischen Anfällen. MS- und Krebs-Patienten weltweit, sind Marihuana begeistert. Denn dessen Wirkung ist einzigartig. So, wie jedes oben erwähnte Cannabinoid.

Wo kann ich Cannabinoide kaufen?

Einzelne Cannabinoide sind nur als Pharmazeutika erhältlich. Wie bereits erwähnt, lässt sich die Natur nur durch gentechnische Manipulationen oder durch Stammzellenteilung auseinander nehmen. Cannabisprodukte aus rein natürlicher und biologischer Herstellung haben stets verschiedene Cannabinoide verfügbar. 0% THC ist demnach nur über eine chemische Manipulation möglich. Wenig THC bedeutet meist auch wenig CBD. Grundsätzlich kann man sagen: Je weniger THC ein Produkt enthält, desto schlechter seine allgemeine Qualität.

Für eine natürliche und sinnvolle Behandlung mit Cannabinoiden ist ausschliesslich massgebend, dass möglichst viele verschiedene Cannabinoide enthalten sind. Mit einem Produkt lassen sich dadurch verschiene Krankheitsbilder behandeln.

Hanfprodukte mit weniger als 1% THC sind legal und NICHT-psychoaktiv. Entsprechend brauchen sich Patienten keine Sorgen zu machen „high“ oder „abhängig“ zu werden. Dutzende von wissenschaftliche Studien haben dies unlängst eindeutig bewiesen.

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